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Braun sieht kein unlauteres Verhalten bei Aufsicht oder Politik

Ex-Wirecard CEO stärkt BaFin-Chef Hufeld den Rücken.

Markus Braun bei seiner Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages. | Foto: picture alliance/Fabrizio Bensch/Reuters Images Europe/Pool/dpa

(ergänzt: weitere Aussagen von Braun)

Zweifelhafte Unterstützung für den BaFin-Chef Felix Hufeld. Der mittlerweile inhaftierte Ex-Chef des insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard sieht kein unlauteres Verhalten von Behörden und Politik im Zusammenhang mit dem Bilanzskandal.

Er habe "zu keiner Zeit Feststellungen getroffen oder Hinweise erhalten, dass sich Behörden, Aufsichtsstellen oder Politiker nicht korrekt, pflichtwidrig oder in irgendeiner Form unlauter verhalten hätten", zitiert die Nachrichtenagentur dpa-afx Markus Braun, der vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestages heute aussagte.

Braun schweigt in der Sache

Auch sieht Braun keine Fehler bei Aufsichtsrat des einstigen Börsenstars und bei den Wirtschaftsprüfern.

Weiterhin sprach er von "veruntreuten Unternehmensgeldern". Genauere Angaben etwa zu Geschädigten und Profiteuren wollte er nicht machen. Dabei berief sich Braun auf sein Aussageverweigerungsrecht verwies bei weiteren Fragen immer wieder auf sein getätigtes Statement.

Zur Sache wollte sich der ehemalige Manager indes nicht äußern. "Am Ende werden unabhängige Richter entscheiden, wer die rechtliche Verantwortung für den Zusammenbruch des Unternehmens der Wirecard AG trägt", sagte Braun in Berlin.

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